Meldungen

Liebe Mitglieder, liebe Sporttreibende beim ASV!

 

Nach zwei Jahren Pandemie, die für alle nicht einfach waren, befinden wir uns nun mitten in einer Energiekrise. Die Inflation ist insgesamt auf 10 Prozent gestiegen. Dabei sind die beiden Treiber die Energie (43 Prozent Anstieg) und die Kosten für Lebensmittel mit einer Quote von aktuell 20 Prozent. All dies spüren wir persönlich beim täglichen Einkauf, beim Tanken und bei den Abschlagszahlungen für unsere Heizungen.

Aber auch beim ASV kommen praktisch täglich Briefe mit Ankündigungen von Preiserhöhung (z.B. bei Wartungen, Serviceverträgen usw.) in ungefährer Höhe der Inflationsquote herein.

Da wir unsere eigenen Sportstätten betreiben und somit auch für die Unterhaltskosten geradestehen müssen, sehen wir die Preissteigerungen bei der Energie mit größter Sorge. Gaspreisbremse und Strompreisbremse helfen vor allem dann, wenn wir eine Einsparung von 20 Prozent zum Basisjahr 2021 haben werden. Allerdings war unsere Anlage wegen der Pandemie hier die ersten vier Monate geschlossen und so werden die 20 Prozent Einsparung ein sportliches Ziel werden, das kaum zu erreichen ist.

Die Delegiertenversammlung Mitte November ist daher unserem Vorschlag gefolgt, Beitragssteigerungen zu prüfen und hat die Freigabe gegeben, die Beiträge zu erhöhen. Als Maximum wurde dabei die Inflationsquote gesetzt, die Anfang Dezember herrschen wird – Stand heute 10 Prozent.

Wir haben unseren Haushalt spitz gerechnet und hoffen auf Einsparungserfolge durch gewissenhafte Mitglieder, die mit unserer Energie sparsam umgehen werden.

An dieser Stelle nochmal die Bitte:
•    Licht aus, wo es nicht gebraucht wird.
•    Türen und Fenster schließen.
•    Duschen nur so kurz wie nötig.

 
Beitragserhöhung um acht Prozent

Aktuell rechnen wir, dass der ASV mit einer Beitragserhöhung von acht Prozent den großen Aufgaben entgegentreten kann. Wir haben im vergangenen Jahr auf die übliche Zwei-Prozent-Erhöhung verzichtet. Und auch dieses Jahr wären es üblicherweise zwei Prozent geworden. Somit fällt die „außerordentliche“ Erhöhung mit weiteren vier Prozent nicht mehr ganz so hoch aus, wie es im ersten Moment klingt. Sie fällt beim ASV auch niedriger aus als in anderen Landkreisvereinen, bei denen zweistellige Erhöhungen bis zu 20 Prozent im Raum stehen oder teilweise schon beschlossen wurden.

In diesem Zuge haben wir auch alle anderen Kurse/Beiträge/Gebühren/Mieten neu berechnet und diese der Ausnahmesituation angepasst, um weiter unseren Verpflichtungen nachkommen zu können.

 
Ein paar Gedanken…

Die Gedanken zu den unterschiedlichen Erhöhungen sind vielseitig gewesen und wie Sie sich sicher vorstellen können, nicht leicht unter einen Hut zu bringen.

Bei Mitgliedern verzichten wir aktuell auf die Erhöhung von Kursbeiträgen, da diese ja bereits bei der Mitgliedschaft mehr belastet werden. So wollen wir für die meisten eine Doppelbelastung vermeiden wo es möglich ist. Die erste Jahreshälfte wird hier zeigen, ob wir das so beibehalten können oder doch noch Änderungen zum Herbst oder zum neuen Jahr planen müssen.

Um den Preisunterschieden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern wieder gerechter zu werden, fallen die Gebührensteigerungen für Nichtmitglieder teils höher als die acht Prozent aus. Aber natürlich hat dieser Personenkreis auch jederzeit die Möglichkeit, die günstigere Mitgliedschaft als Teilnahmevorrausetzung zu wählen.

Eine weitere Ausnahme sind hier Präventions-Kurse, die von den Krankenkassen bezuschusst werden. Hier haben wir Anpassungen nach oben vorgenommen, die aber von den meisten Kassen aufgefangen werden und so nicht unsere Mitglieder direkt treffen.

 
Das Resümee

Liebe Mitglieder und Sportler:
Wir alle zusammen sind in erster Linie dafür verantwortlich, dass unser Vereinsgelände in Schuss bleibt und die laufenden Kosten getragen werden können.

Unsere Anfragen um zusätzliche Mittel bei unseren Zuschussgebern waren nur teilweise erfolgreich. Auch Stadt, Landkreis und Land haben gewaltige Aufgaben zu meistern und der finanzielle Rahmen ist überall eng. Zumindest hat bis heute noch keiner seine bisherigen Zuschüsse gestrichen.

Unsere „Nebengeschäfte“ mit denen wir am freien Markt tätig werden um Einnahmen zu generieren, die am Ende die Beiträge niedriger halten, werden sicher auch ein wenig beitragen. Sie sind aber auch nicht unendlich steigerbar, zumal sie oft auch weitere Einschränkungen des Sports bedeuten würden (z.B. Vermietungen für Veranstaltungen bedeuten, dass unsere Hallen nicht von den Sportlern genutzt werden können).

Am Ende wollen wir aber alle endlich wieder und dauerhaft unbeschwert Sport treiben können. Daher bleibt es nicht aus, dass wir für uns selbst, für unseren Sport und unsere Anlagen auch finanziell mehr beteiligen müssen.

Die außerordentliche Steigerung der Beiträge um vier Prozent (und zusätzlich die üblichen zwei Prozent aus zwei Geschäftsjahren) fällt im Vergleich zu anderen Vereinen noch gering aus.

Wir hoffen daher auf Ihr Verständnis und freuen uns auf weitere Sportjahre mit Ihnen!

 
 

Einzelbeiträge ASV Dachau ab 1.Januar 2023

Beschreibung Monatsbeitrag Zusatz
Einzelmitglied 18,49 €  
Ehepartner 13,86 €  
Kind und Jugendliche 10,16 € bis 18 Jahre
Studenten, Schüler, Azubis 13,86 € nur mit jeweils aktuell gültigem Nachweis
Rentner (auf Nachweis) 13,86 € nur auf Antrag

Familienbeitrag ab dem 1.Januar 2023

Beschreibung Monatsbeitrag Zusatz
Familienverbund 32,35 € Voraussetzung: Zwei Erwachsene sind Mitglied
1. Kind 0,93 € nur gültig für Familienverbund
2. Kind 0,93 € nur gültig für Familienverbund
3. Kind und weitere Kinder frei nur gültig für Familienverbund
Studenten, Schüler, Azubis 7,39 € nur gültig für Familienverbund

Mitglied beim ASV Dachau werden

Aktuell ist der ASV Dachau mit fast 4000 Mitgliedern der mitgliederstärkste Sportverein im Landkreis Dachau. Wir sind stolz auf so viele ASVler, freuen uns aber natürlich immer über neue Mitglieder.

Alle Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten, Mitglied zu werden sowie zu Mitgliedsbeiträgen und Spartenbeiträgen gibt es auf diesen Seiten.

Die Beitrittserklärung gibt's hier zum Download

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