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"Engagiert 2018": Rudi Scherer

Ehrenamtspreis für Rudi Scherer

Rudi Scherer ist mit dem Ehrenamtspreis „Engagiert 2018“ des BLSV Bezirks Oberbayern ausgezeichnet worden.

Um die Ehrenamtlichen zu würdigen, die sich seit Jahrzehnten in ihren Vereinen außerordentlich einbringen, hat der BLSV-Bezirk Oberbayern 22 Nominierte aus den 21 Sportkreisen in die Ritterschwemme zu Kaltenberg eingeladen.

 

„Das Engagement aller zu Ehrenden ist einfach unglaublich und mit unserem Ehrenamtspreis würdigen wir gerne ihre Verdienste“, so die BLSV-Bezirksvorsitzende Claudia Daxenberger. „Alle Nominierten sind ehrenamtliche Stützpfeiler des Sports in Oberbayern.“ Die langjährigen Ehrenamtlichen wurden von Bezirkstagspräsident Josef Mederer, BLSV-Ehrenpräsident Günther Lommer sowie BLSV-Präsident Jörg Ammon ausgezeichnet.

 

Die Geschichte des ASV Dachau ist untrennbar mit dem Namen Scherer verbunden:

Rudi Scherer trat 1991 als Vorsitzender des Gesamtvereins in die Fußstapfen seines Vaters Georg, der den Verein 1945 wiederaufgebaut und bis zu seinem Tod 1985 als erster Vorsitzender geführt hat - 40 Jahre lang.

 

Auf über 40 Jahre ehrenamtliches Engagement für den ASV kommt auch Rudi Scherer: Von 1974 bis 1996 leitete er die Volleyballabteilung. In diese Zeit fallen die größten Erfolge des ASV, etwa die Serienaufstiege der Männer bis in die Erste Bundesliga sowie das Erreichen des Champions-League-Finales.

Auch die Jugendförderung hat für Rudi Scherer einen hohen Stellenwert, was die Verleihung des Grünen Bandes und zahlreiche Jugendmeistertitel bestätigen.

1991 wurde Scherer zum Ersten Vorsitzenden des Gesamtvereins gewählt und übte dieses Amt aus, bis die neue Vereinssatzung in Kraft getreten ist und ihn die erste Delegiertenversammlung des ASV im Juli 2018 zum Vorsitzenden des neuen Aufsichtsrats gewählt hat. 

 

„Rudolf Scherer unterstützt den ASV Dachau weit über das Normale hinaus – er ist der ASV Dachau“, so sein Sportkreisvorsitzender Günter Dietz. „Durch seine umsichtige und zukunftsorientierte Führung sowie seine Gabe, Menschen zu motivieren und zu begeistern, hat er seinen ASV Dachau zu einem modernen Großverein mit fast 4.000 Mitgliedern entwickelt.“

 

Auf dem Bild von links: BLSV-Bezirksvorsitzende Claudia Daxenberger, BLSV-Kreisvorsitzender Günter Dietz, Rudolf Scherer, Bezirkstagspräsident Josef Mederer und BLSV-Präsident Jörg Ammon

Übersicht

Der ASV zeigt Gesicht! 

Der Bus ist da!

Wir bedanken uns herzlich bei

der Bürgerstiftung der Stadt Dachau für die Unterstützung bei der Busfinanzierung

den unglaublich schnellen Foliendruckern und -klebern von 089werbung

und ganz außerordentlich bei unserer Fotografin Birga Herzum sowie den

ASV-Top-Models

Felix Speth (Fußball & Tennis)

Marina Scherzl und Luca Specht (Leichtathletik)

Silvia Eder (Ski & Bergsport)

Anna Glück und Maxi Hartmann (Volleyball)

Adrian Nyc (Boxen)

Lara Michalek und Julia Breitsamter (Tanzen)

Franzi Spatz und Julian Hagitte (Handball)

Sebastian Würl (American Football)

Ralf Ebert (Eishockey)

Benni Hofmann (Fußball)

Nina Gerstner & Britta Kirst (Tennis)

und dem "Lehmeier-Clan" Fanny Lehmeier (Theater, Tennis, Gesundheitssport), Renate Mehlhaase (Theater) und Anna Lehmeier (Trendsport)

 

 

Jahreshauptversammlung 2017: Neue Satzung, neue Abteilung 

Die Mitglieder des ASV Dachau haben die Weichen für die Zukunft gestellt: Auf der Jahreshauptversammlung verabschiedeten die über 130 Stimmberechtigten am Montagabend mit großer Mehrheit eine neue Satzung. Zudem stimmten die Mitglieder für die Aufnahme von American Football als 13. Abteilung des ASV.

Bevor das erste Wort gesprochen war, wurden die Stühle knapp: Mehr als 150 Mitglieder waren am Montagabend im Theatersaal des ASV erschienen. Eine Zahl, die auch die optimistischsten Vorabschätzungen weit übertroffen hat. „Einfach überragend“, fand Geschäftsführer Andreas Wilhelm das offensichtliche Interesse der ASV-Mitglieder und die Tatsache, „dass wir gemeinsam über alle Generationen Entscheidungen treffen können.“ Denn neben den 136 stimmberechtigten Mitgliedern waren auch zahlreiche Jugendliche zur Versammlung erschienen.

Entscheidungen gab es in der Tat zu treffen, zukunftsweisende sogar. Nachdem die Jahresrechnung 2016 genehmigt und der Haushalt 2018 einstimmig verabschiedet worden waren, kam der Erste Vorsitzende Rudolf Scherer schon in seinem Jahresbericht auf den neuen Satzungsentwurf zu sprechen: „Einen modernen Sportverein in Zukunft zu führen und zu leiten, ist ehrenamtlich nicht mehr möglich. Das muss uns allen klar sein“, verdeutlichte Scherer noch einmal das Ziel, den ASV mit professionelleren Vereinsstrukturen „fit für die Zukunft“ zu machen.

120 der 136 stimmberechtigten Mitglieder stimmten für die neue Satzung bei einer Gegenstimme und 15 Enthaltungen. Scherer wird damit nach 27 Jahren als ehrenamtlicher Erster Vorsitzender des ASV von einem hauptamtlichen Vorstand abgelöst und richtete deshalb auch ganz persönliche Worte an die Mitglieder - der wohl emotionalste Moment des Abends. Der 71-Jährige dankte für die Unterstützung in seiner über 40-jährigen Funktionärstätigkeit als Abteilungsleiter der Volleyballer und dann Erster Vorsitzender: „Ich habe versucht, einen sportlich erfolgreichen Verein auch mit Herz, Gefühl und mit Nächstenliebe zu führen“ –  der minutenlange tosende Beifall und die stehenden Ovationen der Anwesenden zeigten, dass ihm das mehr als gelungen ist.

Scherer kündigte an, zukünftig für das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden zur Verfügung zu stehen. Vor der Wahl dieses ehrenamtlichen Aufsichtsrates, der unter anderem den Vorstand bestimmt und kontrolliert, müssen aber erst in allen Abteilungen Delegierte gewählt werden. Diese wählen dann wiederum als neue Delegiertenversammlung den Aufsichtsrat.

Erstmals wählen dürfen dann auch die etwa 40 American Footballer, die seit Mai zur Probe auf dem ASV-Gelände trainieren. Nun haben die ASV-Mitglieder die „Dachau Thunder“ mit großer Mehrheit und mit viel Willkommensbeifall als 13.Abteilung im ASV aufgenommen.

Ein weiteres großes Thema des Abends war der geplante Neubau der Georg-Scherer-Halle. Auch Oberbürgermeister Florian Hartmann berichtete den Anwesenden über den momentanen Stand der Dinge und bedankte sich ausdrücklich für die professionelle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verein. Derzeit wird ein neuer Standort für das Eisstadion gesucht, auf dessen aktueller Fläche die neue Halle angedacht ist.

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