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veröffentlicht am 22.02.2010 von mest
ASV will klare Verhältnisse schaffen und die unteren Plätzen der Zweiten Bundesliga verlassen
Trainer Klaus Dammann denkt oft an das Spiel gegen die L.E. Volleys. Ende Januar haben die ASV-Volleyballer ihre Kritiker eines Besseren belehrt, die an ihrem Leistungsvermögen zweifelten: Nach der 0:3-Niederlage gegen die Volley Young Stars aus
Friedrichshafen kämpfte sich Dachau gegen Leipzig zurück, zeigte ansehnlichen Volleyball und schickte die Sachsen ohne Punkte nach Hause. Nach den 0:3-Pleiten gegen Friedberg und Rhein Main in den
vergangenen Wochen erwartet sich Dammann nun auch am Samstag gegen Kriftel ein ähnliches
Aufbäumen. „Wir haben gezeigt, dass wir das können“, sagt er. Vor heimischem Publikum fällt es seine Akteuren leichter, eine konstante Leistung abzurufen. Das Ziel der Mannschaft: Sie will klare Verhältnisse schaffen und beweisen, dass sie auf den unteren Plätzen in der Zweiten Bundesliga Süd
nichts zu suchen hat. Der ASV rangiert auf Rang
neun. Zu den Abstiegsplätzen hat er einen kleinen Puffer von vier Punkten. Gerade jetzt kommt der Tabellenelfte aus Kriftel. Die Dachauer haben es selbst in der Hand: Gewinnen sie, spielen sie im Mittelfeld mit. Verlieren sie, wird es wirklich eng. In der Hinrunde gewann der ASV mit 3:2 gegen
Kriftel. Im vierten Satz agierte Dachau überragend. Die Mannschaft war präsent, die Einstellung stimmte, in Block und Annahme passierten kaum Fehler. Florian Malescha und Sebastian Wenninger glänzten durch ihre Aufschläge. So sollte es am Samstag wieder sein, wenn es nach Dammann ginge.
Mittelblocker Armin Dollinger und Universalspieler Markus Noack werden in dieser wichtigen Partie fehlen – sie sind krank. Korbinian Brückner fällt für den Rest der Saison wegen einer Knieverletzung aus. Auf Reservespieler Tim Noack kann Dammann auch nicht zurückgreifen: Er wird in der zweiten Mannschaft gebraucht, die in der Relegation um den Aufstieg in die Regionalliga kämpft. Sonst sind alle Spieler fit – und motiviert, wie Dammann sagt. Die momentane Situation will er gar nicht schön reden: „Natürlich ist
es nicht einfach.“ Zwei Niederlagen in Folge nagten am Selbstbewusstsein der jungen Spieler. „Sie wollen gewinnen, aber irgendwie kriegen wir unser Spiel noch nicht ganz so gut umgesetzt wie wir es
gerne hätten“, so der Trainer. Damit die Stimmung in der Scherer-Halle passt, haben die Volleyballer die Cheerleader der Fursty Razorbacks aus Fürstenfeldbruck eingeladen. Sie treten in der Pause auf.
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