News der 3. Volleyball Liga 

Bild: Birga Herzum

Jung wie nie

Die Dachauer Nachwuchstalente spielen nicht nur bei den Bayerischen Jugendmeisterschaften eine erstklassige Rolle, sie haben am Samstag auch das Drittliga-Bayernderby in Marktreditz mit 3:1 (25:20, 25:21, 18:25, 25:18) gewonnen.

In der Dritten Liga sind allenfalls noch tabellarische Schönheitskorrekturen im Saisonendspurt drin, aber in der Jugend stehen die Deutschen Meisterschaften vor der Tür: Also hat Drittliga-Coach Martin Carinelli dem Nachwuchs des ASV in Marktredwitz die Chance gegeben, sich für die Deutsche U18-Meisterschaft am kommenden Wochenende einzuspielen.

Zuspieler Benedikt Sagstetter und Außenangreifer Lukas Pfretzschner gehören eh schon zum Stammpersonal der Drittligamannschaft, und neben seinen beiden „Routiniers“ aus dem jahrgang 2000(01 hat Carinelli noch Simon Pfretzschner (AA), Vincent Graven (Diagonal) sowie Fabian Bergmoser und Moritz Teichmann (Mitte) ins Rennen geschickt. Auch sie haben bereits ihre Feuerproben in der Ersten Mannschaft gehabt und sich auch nicht von der Kulisse in der gut gefüllten „Sebald-Hölle“ in Marktredwitz beeindrucken lassen.

„Ich war noch nie da, aber es hat total Spaß gemacht vor dieser voll besetzten Empore“, sagt Carinelli, der nicht nur von der Atmosphäre begeistert war. In erster Linie waren es die ASV-Youngster, die dem Coach den größten Spaß bereiteten. Ganz abgeklärt und unbekümmert spielten die ASV Jungspunde auf und spulten mit viel taktischer Disziplin die ersten beiden Sätze herunter. Lediglich im dritten Durchgang kamen kurz Unsicherheiten auf: „Da hat Marktredwitz umgestellt“, erklärt Carinelli, warum sein Team, das er gemeinsam mit Jugendtrainer Josef Wolf coachte, plötzlich den Faden verlor.

Marktreditz’ Kapitän Jan Liebscher, ehemaliger Erstligaspieler auch im Dachauer Trikot, wechselte in den Außenangriff, und dort bekamen die ASV-Youngster den erfahrenen Linkshänder nicht so richtig in den Griff. „Das haben wir erst nicht so ganz verstanden“, spielt Carinelli darauf an, dass seinen Jungspunden dann doch kurzzeitig die Erfahrung fehlte, schnell taktisch umzustellen. Doch nachdem Satz Nummer drei mit 18:25 weg war, drehte der ASV den Spieß schnell wieder um und sicherte sich den vierten Satz ebenso deutlich mit 25:18 und damit den Gesamtsieg.

Der hat in der Tabelle vorerst keine Auswirkungen, Dachau bleibt Fünfter, kann mit etwas Glück und einem Sieg beim Saisonfinale in Friedberg am 8.April theoretisch aber sogar noch Platz drei hinter dem Führungsduo aus Unterhaching und Gotha erklimmen. Doch erst einmal hat die Deutsche Meisterschaft U18 Priorität, und für die „sind die Jungs gut vorbereitet“, meint Carinelli. „Das war eine gute Generalprobe!“


VGF Marktredwitz - ASV Dachau 1:3 (20:25, 21:25, 25:18, 18:25)

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